Leonie Harm hat das Amundi German Masters powered by VcG 2026 gewonnen und damit ihren ersten Titel auf der Ladies European Tour gefeiert. Auf dem Nord Course der Green Eagle Golf Courses setzte sich die Deutsche mit einer starken Finalrunde von 69 Schlägen und einem Gesamtergebnis von zehn unter Par durch. Die Entscheidung fiel erst auf den letzten beiden Löchern.
Leonie Harm feiert ersten Sieg auf der Ladies European Tour
Für Leonie Harm war der Erfolg in Green Eagle ein besonderer Meilenstein. Beim 97. Start auf der Ladies European Tour gelang der 28-Jährigen ausgerechnet beim einzigen deutschen LET-Turnier der erste Sieg. Nach mehreren Jahren auf der Tour und einigen Rückschlägen belohnte sie sich damit vor heimischem Publikum für ihre Konstanz und ihren langen Weg im Profigolf.
Birdie-Birdie-Finish entscheidet das Turnier
Das Finale entwickelte sich am Sonntag zu einem engen Duell. Harm startete mehrere Schläge hinter der Spitze in die Schlussrunde, arbeitete sich aber mit einer kontrollierten 69 immer weiter nach vorne. Auf den Bahnen 17 und 18 gelangen ihr zwei Birdies in Folge. Mit diesem Finish zog sie noch an Casandra Alexander vorbei und entschied das Turnier mit insgesamt zehn unter Par für sich.
Casandra Alexander mit starker Aufholjagd
Casandra Alexander gehörte zu den großen Gewinnerinnen des Finaltags. Die Südafrikanerin ging mit deutlichem Rückstand in die Runde, spielte eine starke 67 und brachte sich damit noch einmal in den Kampf um den Titel. Am Ende musste sie sich Harm knapp geschlagen geben und belegte Rang zwei.
Försterling und Noja teilen Rang drei
Alexandra Försterling hatte vor der Finalrunde noch beste Chancen auf ihren zweiten Titel beim Amundi German Masters. Ein früher Rückschlag auf der ersten Bahn und ein später Fehler verhinderten jedoch den erneuten Sieg. Sie beendete das Turnier bei sieben unter Par auf dem geteilten dritten Platz. Dort landeten auch Chiara Noja und die Kanadierin Anna Huang.
Starkes Turnier der deutschen Spielerinnen
Das Heimturnier entwickelte sich insgesamt zu einem starken Auftritt der deutschen Teilnehmerinnen. Neben Siegerin Harm spielten sich mehrere Deutsche weit nach vorne. Esther Henseleit belegte einen geteilten siebten Platz, Laura Fünfstück kam in die Top Ten. Auch Helen Briem, Sophie Witt, Celina Sattelkau, Verena Gimmy und Sophie Hausmann schafften es ins Wochenende.
Green Eagle als Bühne für deutsches Damengolf
Die fünfte Ausgabe des Amundi German Masters wurde vom 14. bis 17. Mai 2026 auf dem Nord Course der Green Eagle Golf Courses in Winsen an der Luhe ausgetragen. Das Turnier ist der einzige deutsche Stopp der Ladies European Tour und hat sich als wichtigstes Heimturnier für Deutschlands Spitzengolferinnen etabliert.
Zweiter deutscher Sieg beim Amundi German Masters
Nach Alexandra Försterlings Erfolg 2024 ist Leonie Harm die zweite deutsche Siegerin des Amundi German Masters. Ihr Triumph 2026 unterstrich zugleich die starke Entwicklung des deutschen Damengolfs auf internationaler Ebene.
Ein besonderer Karrieremoment für Leonie Harm
Der Sieg war auch deshalb besonders, weil Harm in den Jahren zuvor mehrfach mit ihrer sportlichen Zukunft gehadert hatte. Umso größer war die Bedeutung des ersten LET-Titels. Der Erfolg vor deutschem Publikum markiert einen der wichtigsten Momente ihrer bisherigen Karriere.
Fazit
Mit ihrem Sieg beim Amundi German Masters 2026 schrieb Leonie Harm eine der großen deutschen Golfgeschichten des Jahres. Zwei Birdies auf den letzten beiden Löchern machten den ersten LET-Titel ihrer Karriere perfekt. Der Heimsieg in Green Eagle war zugleich ein starkes Signal für die wachsende Breite des deutschen Damengolfs.


